Hingeschaut: Verwaiste Tiere brauchen unsere Hilfe, gehören aber nicht unter den Weihnachtsbaum!

Dog Walk
Dog-Walk ist wohltuend für die Seele und den Körper  – Für Mensch und Hund!

Im Internet las ich einen Beitrag vom Dog-Walk im San Animal Santuario Tierschutzvereines. Dort kümmern sich Menschen um Hunde, die kein Zuhause haben. Der Tierschutzverein veranstaltet regelmäßig Aktionen, mit denen Geld gesammelt wird, was wiederrum den Hunden zugeführt wird. Der Dog-Walk oder auf Deutsch: „Gassi gehen“, ist eine dieser monatlichen Aktionen. Ich persönlich finde die Idee toll, dass sich die Spaziergänger nach dem Spaziergang für kleines Geld, mit einem leckeren Frühstück stärken können. Das, was die Mitarbeiter des San Anima Santuario Tierschutzvereins für verwaiste Hunde leisten, finde ich absolut bemerkenswert!

Verwaiste Tiere brauchen unsere Hilfe!

Aber wir müssen gar nicht so weit in die Welt hinausschauen, auch bei uns in Deutschland
– bestimmt auch in Ihrer Umgebung – gibt es genügend Tierschutzvereine, Tierheime und andere Organisationen, die sich über eine Spende und freiwillige Mithilfe freuen und darauf angewiesen sind.

Besonders in der Weihnachtszeit sind wir spendabel. Jetzt, wo das Fest der Liebe naht, wollen wir anderen Menschen auch ein Stück von unserem eigenen Glück abgeben.
Wir spenden für Menschen in Not und das ist gut so.

Aber es sind ja nicht nur Menschen in Not, die unsere Hilfe brauchen und die wir gerne unterstützen. Es sind auch die Tiere, die zahlreichen Tierschutzorganisationen und Tierschutzheime, die dringend unsere Unterstützung benötigen.

Vielleicht unterstützen Sie bereits, so wie ich, einen Tierschutzverein oder ähnliches mit Ihrer Spende. Spenden Sie bitte weiter, denn jeder Euro wird dringend gebraucht! Neben einer Spende, können Sie auch eine andere Form der aktiven Unterstützung leisten: Wie wäre es, wenn Sie in ein Tierheim in Ihrer Nähe gehen und dort nachfragen, ob und wie Sie mithelfen können?

So könnten Sie sich beispielsweise einen Hund im Tierheim „ausleihen“ und mit ihm
„Gassi gehen“. Aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen versichern, dass so ein Mensch-Hund-Spaziergang, wohltuend für Körper und Seele ist und ganz nebenbei, haben Sie nicht nur sich selbst glücklich gemacht, sondern auch für ein Tier etwas Gutes getan.

Viele Tierheime sind jetzt schon überfüllt und in den Wochen nach Weihnachten, werden wahrscheinlich leider noch viele weitere Tiere hinzukommen. Da sind die Mitarbeiter in den Tierheimen ganz gewiss um jede helfende Hand heilfroh! Und wer weiß, vielleicht entwickelt sich ja auch eine neue Mensch-Tier-Liebe und Sie geben einem Tier ein neues, liebevolles Zuhause?! 😉

Tiere Weihnachtsbaum
Tiere gehören nicht unter den Weihnachtsbaum!

Tiere gehören nicht unter den Weihnachtsbaum!

An dieser Stelle möchte ich den Aufruf vieler Tierheime und Tierschutzorganisationen aufgreifen: Tiere gehören nicht unter den Weihnachtsbaum!
Leuchtende Kinderaugen berühren uns und öffnen unsere Herzen. Und vielleicht steht auf dem Wunschzettel Ihres Kindes, Patenkindes oder Enkels, dieses Jahr auch ein Haustier. Leider jedoch geht dieses, bestimmt in guter Absicht gemeintes Geschenk, jedoch häufig schief – Und zwar für das Tier!
Die Tierheime sind nicht umsonst in den ersten Wochen im neuen Jahr (übrigens auch in und vor den Schulferien) hoffnungsvoll überfüllt. Denn nach der ersten freudigen Euphorie, tritt schnell der Alltag mit dem Tier ein.

Ein Tier bereitet Freude und wirkt sich auch erwiesenermaßen positiv auf die Entwicklung eines Kindes aus. Besonders Welpen werden deshalb gerne zu Weihnachten geschenkt. Doch ein Tier bedeutet auch Verantwortung. Und zwar an jedem Tag, ein ganzes Leben lang! Auch wenn ein Tier vorrangig für Kinder angeschafft wird, muss man sich als Elternteil darüber bewusst sein, dass man primär die Verantwortung für das Haustier tragen wird. Bevor Sie also dieses Jahr mit einem Haustier eine Freude bereiten wollen, stellen Sie vorher folgende Fragen:

  • An erster Stelle steht natürlich die Frage, ob Sie das gewünschte Tier in Ihrer Wohnung halten dürfen. Besonders vor der Anschaffung eines Hundes, muss vorher der Vermieter um Erlaubnis gefragt werden!
  • Hat das Tier genug Platz bei Ihnen zuhause? Auch ein Tier braucht seinen Platz und muss Artgerecht gehalten werden. Beispielsweise benötigt das Haustier einen Schlafplatz, einen Platz für Trink- und Futternapf, Platz zum Spielen und herumlaufen. Und auch ein Käfig oder ein Aquarium braucht seinen Platz und nicht alle Käfiggrößen entsprechen einer artgerechten Tierhaltung. Zuviel Platz für ein Tier kann man nicht haben, zu wenig aber eher schon.
  • Gibt es Allergien, welche die Freude über das neue Haustier trüben könnten?
    Wenn ständig die Nase läuft und man die Welt nur noch durch geschwollene Augen wahrnimmt, kann Tierliebe sehr schnell umschlagen und oft genug wird ein Tier wegen einer Allergie wieder abgegeben.
  • Falls Sie einen Hund schenken wollen: Haben Sie einen Garten oder wohnen Sie auf einer Etagenwohnung, allenfalls mit einem kleinen Balkon? Ein Garten ersetzt zwar keinesfalls den täglichen Spaziergang, aber auch für einen Hund ist es notwendig, dass er sich so richtig austoben kann. Und für Ihre Nerven ist es weniger belastend, wenn Sie nicht ständig um die sündhaft teure Ming Vase bangen müssen, weil Ihr Hund dahinter seinen Ball vermutet.
  • Ein Tier braucht Beschäftigung, ein Hund braucht daneben seinen täglichen Spaziergang. Haben Sie die Möglichkeit täglich mit Ihrem Hund „Gassi“ zu gehen? Je nach Rasse des Hundes auch bis zu dreimal täglich? Würden andere Familienmitglieder oder der Partner diese Aufgabe übernehmen, wenn Sie verhindert sind?
  • Wer versorgt Ihr Haustier im Alltag? Ein Tier will beschäftigt werden, es muss gefüttert und gepflegt werden. Sie ahnen es vielleicht schon: Ein Haustier braucht Pflege, Zuwendung und Aufmerksamkeit wie ein Kind!
  • Sind Sie berufstätig? Wenn ja, wie lange wäre Ihr Haustier alleine Zuhause und auf sich selbst gestellt? Bei einigen Tieren (beispielsweise bei Hunden) verhält es sich so, dass man sie nicht länger als 6 Stunden alleine lassen sollte. Wenn Sie also jetzt schon wissen, dass Ihr Haustier aus beruflichen Gründen, regelmäßig mehr als 6 Stunden alleine wäre, dann überlegen Sie sich vorher am besten ganz genau, ob beispielsweise ein Hund das richtige Haustier für Sie ist, oder sich vielleicht ein Goldfisch umständehalber wohler bei Ihnen fühlen würde.
  • Sie fahren gerne in den Urlaub? Prima, ich auch. Können und wollen Sie Ihr Haustier mitnehmen? Falls nein: Wo ist Ihr Haustier während Ihrer Urlaubszeit fürsorglich untergebracht? Wer kümmert sich verantwortungsvoll um Ihr Haustier? Haben Sie Familienmitglieder oder Freunde, die Ihr Haustier gerne liebevoll für mehr als ein oder zwei Tage versorgen und/oder bei sich aufnehmen würden? Eine  Alternative hierzu sind diverse Tierpensionen, wo Ihr Haustier kostenpflichtig betreut werden könnte.
    Auch manche Tierheime bieten diesen Service kostenpflichtig an.
  • Wie lange möchten Sie das Haustier haben? Diese Frage klingt vielleicht etwas komisch, aber manche Kleintiere wie beispielsweise Hamster und Meerschweinchen, leben nur wenige Jahre. Hunde und Katzen hingegen, können einige Jahre älter werden und Papageien und Schildkröten sogar viele Jahre älter werden.
  • Welche Beziehung soll zum Haustier möglich sein? Mit Hunden und Katzen kann man spielen, herumtollen und schmusen. Auch müssen diese Tiere erzogen werden, damit eine harmonische Tier-Mensch-Beziehung entstehen kann. Sie und Ihr Kind stehen nicht so sehr auf körperliche Nähe mit einem Tier und erziehen möchten Sie nur Ihre Kinder?
    Ein Goldfisch würde sich wahrscheinlich pudelwohl bei Ihnen fühlen!
  • Woher soll das Tier kommen? Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich ein Tier anzuschaffen. Beispielsweise die Zoohandlung, ein Züchter und natürlich das Tierheim. Vielleicht kennen Sie auch jemanden, der sein Tier umständehalber abgeben muss und sie ihm ein neues Zuhause geben können?
  • Und zu guter Letzt: Ein Haustier kostet Geld! Neben den Erstanschaffungen, benötigt Ihr Haustier natürlich Futter, je nach Art des Tieres muss es vom Tierarzt einmalig gechipt und zudem jährlich geimpft werden. Hinzu kommen Tierarzt- und Medikamentenkosten, sollte Ihr Haustier einmal krank werden.

Sicherlich gibt es noch viele weitere wertvolle Tipps und Ratschläge, zur Erstanschaffung eines Tieres. Diese Fragen stellen lediglich eine erste Übersicht dar,  worüber Sie sich im Klaren sein sollten, wenn Sie sich ein Haustier anschaffen wollen.

Sind Sie bereit für ein Haustier?

Sind Sie nach diesem Bericht zu dem Entschluss gekommen bzw. geblieben, dass Sie einem Tier ein neues Zuhause geben können und wollen? Dann wünsche ich Ihnen viele Jahre ungetrübte Freude mit Ihrem neuen Haustier!

♥ lichst, Ihre Claudia Bäumer

 

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Veröffentlicht von

Claudia Bäumer | Lebensduft-Coaching-Blog

Als Hypnotiseurin, Persönlichkeitstrainerin (Coach) und Mentalheilerin, begleite ich Menschen in Umbruchsituationen und schwierigen Lebensphasen und auf ihrem Weg zu einem selbstbestimmten, zufriedenen und erfüllten Leben. Meine Umsetzung hierzu ist, zu innerer Stärke und Ausgeglichenheit zu gelangen, persönliche Ziele zu reflektieren und selbstbestimmt umzusetzen, die eigene Lebensqualität zu verbessern und das Leben mit all seinen Möglichkeiten, von einer neuen Seite aus zu betrachten. Auf meiner Webseite & Blog LEBENSDUFT.NET möchte ich einen kleinen Beitrag zur Selbsthilfe leisten und Wege aufzeigen, mit all den Düften des Lebens freier, bewusster und entspannter zu leben. Denn jeder Mensch ist dazu bestimmt, auf allen Ebenen des Seins, glücklich, zufrieden und erfüllt zu leben! Herzlichst, Ihre Claudia Bäumer

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