Die magischen Rauhnächte

Sodala, dass ist der letzte geplante Beitrag für dieses Jahr, hier im Coaching Blog. Es sei denn, dass ich mich nicht zurückhalten kann und unbedingt schreiben will. Ich möchte Ihnen noch schnell, bevor ich in meinen Weihnachtsurlaub abtauche, von der Magie der Rauhnächte berichten:

Magische Rauhnächte

In den magischen Rauhnächten

Die Zeit der magischen Rauhnächte hat begonnen. Je nach Region beginnt sie am
21. Dezember um 24 Uhr und endet am 6. Januar um 24 Uhr, am Tag der Heiligen Drei Könige. Die Nacht des 21. Dezembers ist die längste Nacht des Jahres und zugleich die Wiedergeburt des Lichtes, denn ab dem 21. Dezember werden die Tage langsam,
ganz langsam wieder länger.

Die Rauhnächte haben eine uralte Tradition und gelten im Brauchtum als geheimnisvolle Zeit zwischen dem alten und den neuen Jahr. So, wie es verschiedene Ansichten über den Zeitraum der magischen Rauhnächte gibt, herrschen auch verschiedene Überlieferungen zu den Bräuchen. Fest steht jedoch, dass die magischen Rauhnächte schon seit jeher, für uns Menschen eine besondere Bedeutung haben. Für unsere Vorfahren, und heute noch für viele von uns, sind die Rauhnächte heilige Nächte. In diesem Zeitraum wurde und wird wenig gearbeitet, sondern viel wahrgenommen und für die Familie gelebt.

So glaubten die Menschen früher, an allerlei Heimeliges und Unheimliches und räucherten in den magischen Rauhnächten, die Häuser und Ställe und zogen sich in ihre Häuser zurück. Man zündete Kerzen an, erzählte sich Geschichten und Märchen und wusch in diesen Tagen keine Wäsche. Überhaupt ruhte während dieser Zeit die Arbeit weitestgehend und die Menschen blieben in ihren Häusern. Sie glaubten, dass Gestalten aus der „Anderswelt“ wie beispielsweise Frau Holle, durch die Lande ritten, um die Seelen der Verstorbenen ins Himmelreich zu holen und um die Lebenden zu strafen, die sich nicht an die Gebote der Ruhe und der Ordnung hielten.

Auch wir pflegen heutzutage noch Bräuche, jedoch mehr zur Geselligkeit, die aus dem (Aber-) Glauben der magischen Rauhnächte aus frühen Zeiten stammen. Wie beispielsweise das Bleigießen am Silvesterabend, was im Brauchtun zum Wahrsagen verwendet wurde. Oder das Zünden von Böllwerk und Feuerwerkskörpern in der Silvesternacht. Der Brauch, in der Silvesternacht Lärm zu veranstalten, sollte böse Geister und andere magische Gestalten fernhalten.

In Bayern, in der Schweiz und in Österreich, sind viele der alten Bräuche heute noch als Tradition lebendig. So tanzen und stampfen beispielsweise, in Fälle und mit Hörnern verkleidete Männer lautstark durch die Ortschaften, um das Böse zu vertreiben und um Mutter Erde zu erwecken. Und in manchen Ortschaften der Alpenländer, wird in allen Rauhnächten laut geböllert.

Die meisten von uns glauben heute nicht mehr Geister und Gestalten aus der „Anderswelt“. Vielmehr sind es heute andere „Geister“ wie Hektik, Reizüberflutung oder unbändiger Leistungsdrang, die uns umtreiben und von denen wir uns verfolgen und plagen lassen.
Und doch ist in vielen von uns, auch eine unbändige Sehnsucht nach Märchenhaftem, Althergebrachtem und friedlicher Ruhe. So ist es nicht verwunderlich, dass die Rauhnächte, für viele Menschen so anziehend sind.

Lassen Sie uns die Zeit der magischen Rauhnächte, bewusst begehen

Ich kann es zwar nicht jedes Jahr so einrichten, dass ich zwischen dem 21. Dezember und dem 7. Januar nicht mehr arbeiten muss. Aber neben dem notwendigen geschäftlichen Treiben, fahre ich mental runter. Und zwar hemmungslos. Ich sehe zu, dass ich bis zum 21. Dezember alles erledigt habe, was noch vor Weihnachten bzw. im alten Jahr erledigt werden muss und tue das, worauf ich wirklich Lust habe. So schaue ich mir beispielsweise gerne alte Weihnachtsfilme an oder schmökere viel in Büchern, für die ich das Jahr über keine Zeit hatte. Und ich höre viel Weihnachtsmusik; Altes, Klassisches, Modernes … von jedem ist etwas dabei. Und wenn ich Textsicher bin, singe ich sogar laut mit.

Die Rauhnächte sind darüber hinaus, auch Besinnungstage für mich. Ich lasse das alte Jahr Revue passieren und meine Gedanken in das neue Jahr schweifen. Ich nehme mir meine Jahresplanung zur Hand und schaue, was ich davon verwirklichen konnte und was nicht.
Dann schmiede ich Pläne für das neue Jahr, greife die nicht umgesetzten Pläne aus dem aktuellen Jahr auf und plane das kommende Jahr. Dabei reise ich gedanklich durch die kommenden 12 Monate und sehe mir an, was alles anliegt, was an Kursen und Weiterbildungen schon feststeht, welche Veranstaltungen ich besuche oder wohin ich im nächsten Jahr gerne reisen möchte. Daraus entsteht in mir eine Vision von Neuem.
Im neuen Jahr reise ich mit dieser Jahresplanung, zu Beginn jeden Monats, tiefer in die nächsten Wochen. Das hilft mir, meine Visionen zu verwirklichen die mir am Herzen liegen und auf meinem Kurs zu bleiben.

Und nicht zuletzt sind die Rauhnächte für mich eine Zeit der Stille. Es ist einfach herrlich auf dem Sofa zu liegen, aus dem Fenster zu schauen, den Vögeln und den Wolken hinterher zugucken und einfach mal NICHTS zu tun. Und so werde ich es bis zum Ende der Rauhnächte im Januar tun.

Tipps für die Rauhnächte

Wenn Sie die Rauhnächte auch als etwas Besonderes für sich zelebrieren möchten, gebe ich Ihnen Tipps und Anregungen, für die magische Zeit zwischen den Jahren:

Tipp 1: Räuchern Sie Ihre Haus oder Ihre Wohnung

Vielleicht regt Sie dieser Beitrag dazu an, mit einem Räucherritual die Atmosphäre zu reinigen. Die Auswahl an möglichen Räucherstoffen ist vielfältig. Traditionell wird gerne Salbei, Wacholder oder Fichtenharz verwendet. Folgen Sie bei der Auswahl einfach Ihrer Vorliebe und Intuition. Laden Sie beim Räuchern bewusst das Licht, Schutz oder eine friedliche Atmosphäre in Ihre Räume ein.

Tipp 2: Führen Sie während dieser Zeit ein Rauhnacht-Tagebuch

Schreiben Sie jeden Tag auf, beispielsweise in einem Tagebuch, wie der Tag und die Nacht war. Achten Sie auch auf die Atmosphäre des Tages, dass Wetter, was passiert ist, Dinge, die Ihnen besonders aufgefallen sind etc.

Tipp 3: Achten Sie auf Ihre Träume

Sie können einfach ausprobieren, was wohl an der Magie der Rauhnächte dran ist, indem Sie während der Rauhnachtszeit Ihren Träumen besondere Aufmerksamkeit schenken. Laden Sie jeden Abend bevor Sie einschlafen, Ihre Träume zu sich ein und schreiben Sie diese am nächsten Morgen auf.

Tipp 4: Tanken Sie in den Wandlungstagen mentale Energie

Setzen oder legen Sie sich bequem hin, schließen die Augen und schieben Ihre Gedanken weit weg. Lassen Sie die Gedanken einfach weiterziehen. Nun visualisieren Sie ein strahlend weißes oder violettes Licht, dass von oben, über Ihren Kopf in den Körper einströmt. Visualisieren Sie, wie das strahlende Licht Ihren gesamten Körper durchströmt. Spüren Sie, wie jeder einzelne Körperteil, vom Kopf bis hin zu den Füßen, von dem Licht durchflutet und erwärmt wird. Nun spüren Sie die neue Energie, welche Sie mit dieser mentalen Übung erhalten haben, in Ihrem Körper.

Tipp 5: Nehmen Sie sich Zeit zum Meditieren und in sich zu gehen

Dieser Tipp ist besonders wirkungsvoll, wenn Sie ihn im Anschluss an Tipp 4 ausführen. Denn die Zeit der Rauhnächte eignet sich sehr gut für Erneuerung und Heilung auf allen Eben. Deshalb können Sie diese Zeit gut zum Meditieren nutzen und um den Blick nach innen zu richten.

Und Sie?

Ich lade Sie ein, meine lieben Leserinnen und Leser, es mir gleich zu tun und die magische Rauhnachtszeit zu genießen, vielleicht auch Pläne zu schmieden für das neue Jahr.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen schöne und erkenntnisreiche Rauhnächte!
Herzlichst, Ihre Claudia Bäumer

 

 

Advertisements

Veröffentlicht von

Claudia Bäumer | Lebensduft-Coaching-Blog

Als Hypnotiseurin, Persönlichkeitstrainerin (Coach) und Mentalheilerin, begleite ich Menschen in Umbruchsituationen und schwierigen Lebensphasen und auf ihrem Weg zu einem selbstbestimmten, zufriedenen und erfüllten Leben. Meine Umsetzung hierzu ist, zu innerer Stärke und Ausgeglichenheit zu gelangen, persönliche Ziele zu reflektieren und selbstbestimmt umzusetzen, die eigene Lebensqualität zu verbessern und das Leben mit all seinen Möglichkeiten, von einer neuen Seite aus zu betrachten. Auf meiner Webseite & Blog LEBENSDUFT.NET möchte ich einen kleinen Beitrag zur Selbsthilfe leisten und Wege aufzeigen, mit all den Düften des Lebens freier, bewusster und entspannter zu leben. Denn jeder Mensch ist dazu bestimmt, auf allen Ebenen des Seins, glücklich, zufrieden und erfüllt zu leben! Herzlichst, Ihre Claudia Bäumer

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s