Über das Leben und das Älterwerden – Interview mit Claudia Bäumer

Neulich fragte mich die geschätzte Blogger-Kollegin Karin Austmeyer von Sweetsixty.de, ob ich im Rahmen ihrer „Sonntagsfragen“, Lust auf ein
Interview habe. Karin lernte ich im Internet kennen und lese gerne ihre Blogbeiträge. Mit einem Augenzwinkern schreibt sie interessante Beiträge darüber, dass das Leben mit 60, keineswegs aus Gehilfen, Inkontinenz und Schlagern besteht und Mann/Frau längst nicht zum alten Eisen gehört.

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Ostern-Auszeit

ostern-auszeit

Liebe Leserinnen und Leser!

Die Osterfeiertage stehen bevor und mit ihnen ein paar arbeitsfreie Tage zum
Ausspannen und sich auf das Wesentliche besinnen. Deshalb freue ich mich nun auf fröhliche Ostern mit meinen Lieben und auf ein paar arbeitsfreie Tage ab dem 29.03.16.
Es sei denn, dass mich die Schreibwut packt und ich mich nicht zurückhalten kann. Dann lesen Sie im Lebensduft Blog von mir. Bis dahin jedoch lebe ich nach dem
Lebenslust-Prinzip und lasse mal alle Fünfe grade sein.

Wie gewohnt weiter geht es dann ab dem 04.04.16.

Fällt Ihnen das Nichtstun schwer? Hier im Beitrag habe ich Ihnen einen meiner
Artikel zum gepflegten Nichtstun verlinkt.

 

frohe ostern - lebensduft.net / Claudia Bäumer

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ebenfalls schöne Ostern und lassen Sie es sich gut gehen!

Herzlichst, Ihre Claudia Bäumer

 

Dankbarkeit – Powerstrategien für gute Gefühle

Dankbarkeit - Lebensduft.net / Claudia Bäumer

Wann waren Sie das letzte Mal dankbar?

Müssen Sie bei dieser Frage überlegen oder können Sie sie spontan beantworten?
Im Trubel unserer hektischen Gesellschaft, ist etwas ganz wesentliches verloren
gegangen: Dankbarkeit. Aufrichte Dankbarkeit über die großen und kleinen
Wunder des Lebens, über  so manche Gefälligkeit oder kostbare Momente.
Vieles wird als selbstverständlich vorausgesetzt.

Nichts ist selbstverständlich!

Sind Sie dankbar dafür, dass Sie gesund sind, laufen und lachen können, dass Sie
sehen, schmecken und riechen können, dass Sie ohne fremde Hilfe essen können und überhaupt etwas zu Essen haben? Die Liste der Selbstverständlichkeiten, ließe sich endlos fortsetzen… Erkennen Sie, wie reich Sie sind und aus wie vielen
Geschenken Ihr Tag besteht?

Tatsache ist, dass wir vieles aus unserem alltäglichen Leben, als selbstverständlich betrachten. Gleiches gilt für die Menschen um uns herum. Wir sollten sie nie als selbstverständlich hinnehmen. Dankbarkeit betrifft alle unsere Lebensbereiche,
jedes Lebensalter, egal ob Mann oder Frau, alle Berufe, Kulturen und Religionen.

Oft wird uns erst schmerzlich bewusst was wir an einer „Selbstverständlichkeit“
hatten, wenn sie nicht mehr da ist. Das kann den Lebenspartner betreffen, Eltern, Kinder oder andere Menschen in unserem Umfeld, die Freundschaft, die Gesundheit, der Arbeitsplatz und so weiter und so fort.

Dankbarkeit – Powerstrategien für gute Gefühle

Vielleicht fragen Sie sich, was Dankbarkeit mit einem guten Gefühl gemein hat.  Dankbarkeit ist ein gelebtes Lebensgefühl, dass glücklich macht.
Ein Mensch, der alles als selbstverständlich hinnimmt, kann für die großen und kleinen Momente im Leben, kaum mehr dankbar sein. Er wartet auf das große Glück und hofft, dass es ihm widerfährt. Vielleicht wartet er sogar täglich auf das große Glück…
Ist es nicht sehr frustrierend und anstrengend, tagein und tagaus auf das ganz
große Glück zu warten und zu hoffen?  Oder ist unser Leben nicht wesentlich
entspannter und erfüllter, wenn wir für noch so unscheinbare Dinge, Personen,
Umstände und Alltägliches dankbar sind? Und das, weil bzw. obwohl es einfach zu unserem alltäglichen Leben dazugehört?

Wer alles als selbstverständlich hinnimmt, dem kann natürlich viel Glück
widerfahren. Doch wird diesem Glück nicht dieselbe Freude entspringen wie bei dem Menschen, der sich dankbar zeigt, für die kleinen und großen Momente des
Lebens. Dankbarkeit lässt sich immer im Leben zeigen. Sogar täglich. Und das nicht nur zu Muttertag und Weihnachten, oder an Geburtstagen. Es ist nicht schwer
etwas zu finden, wofür man dankbar sein kann, selbst in schwierigen Zeiten oder nach einer erlebten Enttäuschung.

Wer dankbar ist und den Wert für Taten, Dinge und Menschen erkennt und nicht nur ihren Preis, hat auch mehr Freude an neuen Dingen, die geschehen. 

Powerstrategien – So können Sie Dankbarkeit ausleben
  • Dankbarkeit hat einen Dominoeffekt. Wenn Sie sich bei anderen Menschen dankbar zeigen oder aus vollem Herzen „Danke“ sagen, machen Sie sich selbst und andere glücklicher.
  • Positives Wohlbefinden. Denken Sie täglich an Dinge, Personen, Taten,
    Erinnerungen etc. wofür Sie dankbar sind.
  • Motivationsschub. Machen Sie sich morgens nach dem Aufstehen bewusst, dass Sie dankbar sind und die Möglichkeit haben, den neuen Tag gut zu
    nutzen. Abends können Sie noch einmal kurz darüber nachdenken, wofür Sie am heutigen Tag dankbar sein durften.
  • Wertschätzung. Wenn Ihnen durch einen Menschen Gutes wiederfahren ist, dann teilen Sie ihm Ihr Danke persönlich mit. Am besten wirklich „Auge in
    Auge“ und nicht am Telefon oder per SMS etc.
  • …oder wenn Sie den Menschen besser kennen, sogar eine „Dankbarkeits-Umarmung“, das hebt die gute Stimmung oft noch mehr – Auf beiden Seiten.
  • Glücksgefühl vermehren. Zeigen Sie öffentlich Ihre Dankbarkeit für
    Personen oder für positive Dinge. Das gibt Glücksgefühl für alle Beteiligten.
  • Extra Wohlfühlschub. Tun Sie aus Dankbarkeit – und ohne die Erwartung
    etwas zurück zu bekommen – jemandem einen kleinen Gefallen. Das kann sehr erfüllend sein.
  • Die Königsdisziplin: Seien Sie auch dankbar für negative Ereignisse und
    Probleme. Denn oft resultieren daraus Geduld, Lösungsstrategien,
    Verständnis, Stärke oder einfach nur Besinnung auf das Wesentliche.

Seien Sie nicht entmutigt oder enttäuscht, wenn Ihnen die Umsetzung der Powerstrategien nicht direkt gelingt. Denn wie bei vielen anderen Dingen ist es auch hier so, dass Übung den Meister macht. Bleiben Sie am Ball und leben Sie regelmäßig (am besten täglich) aktiv Dankbarkeit.

Und Sie?

Sind Sie dankbar für die großen und kleinen Momente im Leben, für die Menschen in Ihrem Umfeld? Erfahren Sie Dankbarkeit oder sind Sie selbstverständlich?
Ich freue mich über Ihre persönlichen Erfahrungen und Ihren Umgang mit
Dankbarkeit. Schreiben Sie mir Ihr Feedback!

Ich wünsche Ihnen viel Spaß und gutes Gelingen, Ihre Dankbarkeit auszuleben!

P.S.: Ich möchte Ihnen Danke sagen für die Zeit, die Sie mit dem Lesen des Beitrags aufgewendet haben und für die Zeit, die Sie auf meiner Webseite/Blog verbringen.

Dankbare Grüße, Ihre Claudia Bäumer

Winterlust

winterlust 02Der Winter ist bei uns im Norden eingezogen.
Fast wie von Zauberhand, ist die Natur von einem glitzernen Schleier bedeckt. Und obwohl ich die angenehmen Temperaturen des Sommers lieber mag, zog mich diese anmutige schimmernde Pracht sofort in ihren Bann.

So habe ich mich dick eingemummelt und den sonnigen Sonntag, spontan für einen genüsslichen Waldspaziergang genutzt.

Bei uns im Norden erlebt man den winterlichen Jahreswechsel, in Begleitung einer Schneebedeckten Natur leider nicht oft. Und wenn, dann häufig nur für kurze Zeit.
Deshalb war ich auf meinem heutigen Spaziergang besonders achtsam und gespannt, was es in der winterlichen Natur zu entdecken gibt.

Wie schön sich die Sonne im sanft zugefrorenen Wasser spiegelt. Der kleine, zart mit Schneebedeckte Hügel, ragt majestätisch hervor.
Oder schauen Sie sich nur die beiden Enten an, die ein Stück nicht gefrorenes Wasser für sich entdeckt haben. Das ist Winterlust pur!

Ein paar meiner Winterlust-Eindrücke möchte ich mit Ihnen teilen und Sie gleichzeitig einladen, es mir gleich zu tun. Packen Sie sich dick ein, gehen Sie raus und entdecken Sie die Schönheiten der winterlichen Natur. Haben Sie viel Freude dabei!

Herzlichst, Ihre Claudia Bäumer

 

Best Friends … forever?

wenn freundschaften bröckelnHeute Morgen im Coaching ging es um das Thema „Aufgeräumt leben“ und zwangsläufig ging das Gespräch auch in Richtung entrümpeln von Freundschaften, sprich: falsche Freundschaften loslassen.
Dabei entdeckte meine Klientin, dass sie in ihrem Leben einige Freunde aus den Augen verloren hatte.

Nach dem Gespräch habe ich mich noch eine ganze Weile mit dem Thema beschäftigt:

Wenn man Freunde aus den Augen verliert

Ist das in sich ein Widerspruch? Kann man Freunde überhaupt aus den Augen verlieren oder heißt Freundschaft „Best Friends forever!“ Und zwar egal was kommt und egal was passiert!?

Vielleicht haben auch Sie schon mal einen besten Freund aus den Augen verloren. Absichtlich oder auch unabsichtlich. Was war der Grund hierfür? Streit, Eifersucht, Rivalität? Veränderungen im Leben, wie beispielsweise ein Umzug in eine weit entfernte Stadt oder ein anderes Land?

Freundschaft kann nichts trennen! Oder doch?

Oder sollte es besser heißen: WAHRE Freundschaft kann nichts erschüttern? Ich bin mir sicher, dass es Freundschaften gibt, die wirklich durch nichts zu erschüttern sind. Oder haben diese Freundschaften vielleicht nur noch nicht DEN Extremfall erlebt, der die Freundschaft zum bröckeln bringen kann? Waren die gemeinsamen Tiefen in der Freundschaft bislang vielleicht „nur“ oberflächlich und nicht tiefgreifend?

Viele Menschen brüsten sich damit, dass sie Freunde im Überfluss haben. Doch ganz ehrlich? Freundschaft fällt nicht so einfach vom Himmel. Freundschaft ist harte Arbeit. Beziehungen müssen erst wachsen und sich beweisen, müssen Prüfungen bestehen und unter die Lupe genommen werden. Freundschaft ist wie ein Gütesiegel und das Prädikatsmerkmal oder die Auszeichnung „Freund“ gibt es nicht im Überfluss.

Wer sich also damit brüstet, eine ganze Menge Freunde zu haben, wird oft als oberflächlich eingestuft. Denn: Wie eng können „Freunde im Überfluss“ denn sein? Sind sie da, ohne dass sie darum gebeten werden mussten? Können sie geben, ohne dass sie gefragt wurden?
Wie vielen Menschen kann man emotional und zeitlich gerecht werden, kann sie kennen, wissen wie sie ticken und fühlen? Um wie viele Freunde kann man sich wirklich kümmern oder seine Alltagssorgen und Lebensthemen mit ihnen teilen? Und dann wären da noch gemeinsame Partynächte und Shoppingtouren…

Freundschaft trägt Verantwortung

Wo ist denn eigentlich der Unterschied zwischen Freundschaft und wahrer Freundschaft? Gibt es überhaupt einen Unterschied? Ist eine Freundschaft nur eine halbe und eine wahre Freundschaft eine ganze Freundschaft?

Für mich persönlich gibt es keinen Unterschied zwischen Freundschaft und wahrer Freundschaft. Für mich ist Freundschaft gleich Freundschaft. Punkt. Und wenn Sie jetzt wissen möchten, warum ich keinen Unterschied in Punkto Freundschaft mache, dann will ich Ihnen meine ganz persönliche Einstellung hierzu verraten:

Ich persönlich betrachte Freundschaft wie eine Partnerschaft: In guten wie in schlechten Zeiten. Gegenseitiges und ausgewogenes Geben und Nehmen. Für den anderen da sein und zwar egal wann, wo und warum. Und ich setze noch einen drauf: Bereit sein, für den anderen sein Leben zu geben. Na? Sagen Sie jetzt: „Die spinnt doch. Ich würde für meinen Freund doch nicht mein Leben geben. Freundschaft hin oder her!“. Nun, dann stelle ich die provokante Frage: Ist es wirklich WAHRE Freundschaft? Ich würde für meinen Partner mein Leben geben. Ergo auch für meinen Freund oder Freundin.

Gründe, warum Freundschaften bröckeln können

Freundschaft trägt also Verantwortung. Und trotzdem kann es in unserem Leben Freundschaften geben, von denen wir uns trennen (müssen). Sei es, weil wir Menschen irrtümlich für Freunde hielten, oder weil sich deren Wege zu sehr von unseren unterscheiden. Vielleicht haben sich auch Lebensumstände geändert und vorherige gemeinsame Interessen und Themen sind plötzlich weit voneinander entfernt.

Woran merke ich, dass die Freundschaft bröckelt?

Einfacher halber schreibe ich von „Freund“, wobei die Freundin selbstverständlich ebenfalls gemeint ist. Wenn eine Freundschaft anfängt zu bröckeln, gibt es hierfür erste Anzeichen.

Wenn…

  • … Sie mit Ihrem Freund nicht mehr so oft Zeit wie bisher verbringen möchten …
  • … Sie Ihrem Freund lieber ab- als zusagen …
  • … Sie Ihren Freund vernachlässigen oder ihn sogar vergessen …
  • … Sie anfangen die Freundschaft zu hinterfragen …

… dann ist die Freundschaft nur noch eine Frage der Zeit. So hart es auch für Sie sein mag.

Befragen Sie Ihren Kopf und Bauch, wie es sich anfühlt, ohne diesen Menschen im Leben auszukommen. Und hören Sie auf Ihre persönliche Intuition – Ihrem Bauchgefühl!

best friends_beste freunde

Die Freundschaft bröckelt. Und nun?

Haben Sie anhand der obigen Aufzählungen gemerkt, dass Ihre Freundschaft zu bröckeln droht? Oder hat Ihnen Ihr Bauchgefühl gesagt, dass Sie die Freundschaft aufgeben möchten oder gar müssen?

Handeln Sie nicht voreilig! Oft ist es sehr hilfreich miteinander zu reden. Sprechen Sie sich mit Ihrem Freund oder Ihrer Freundin aus und kommen Sie sich wieder näher.
Dadurch können Sie sich von angestauten Gefühlen befreien (aber bitte respektvoll) und Missverständnisse beseitigen. Vielleicht kommen Sie auch überein, dass Sie die Freundschaft erst einmal auf Eis legen. So nehmen Sie den Druck heraus und können sich zu einem späteren Zeitpunkt wieder annähern. Und nicht selten sind Beziehungen (egal welcher Art) die nach einer Trennung wieder zusammen kommen, die besten überhaupt. Denn jeder hat aus seinen Fehlern gelernt und irgendwie hat man den anderen ja doch vermisst…

Ihre Meinung interessiert mich!

Was ist Ihre Meinung zu unzertrennlicher Freundschaft? Haben Sie schon mal einen Freund aus den Augen verloren? Schreiben Sie mir! Ich freue mich über Ihre Meinung.

Herzlichst, Ihre Claudia Bäumer