Eine kleine Auszeit… – Spätsommerurlaub 2016

www.lebensduft.net - Hypnose-Coaching-Praxis Claudia Bäumer

Liebe Leserinnen und Leser!

Nun gehe auch ich in den wohlverdienten Urlaub und gönne mir eine Auszeit zum Ausspannen.

Mein Urlaub ist vom 12.09.16 bis zum 03.10.16.

Ich bitte um Verständnis, dass auch mein Büro eine Auszeit hat und ich E-Mails, nach dem Urlaub beantworte. Terminvereinbarungen sind dann auch wieder ab dem 04.10.16 möglich.

Wenn mich die Schreibwut packt, dann gibt es auch während meines Urlaubs, den einen oder anderen Artikel auf dem Lebensduft-Blog von mir.
Versprechen kann ich das jedoch nicht!

Noch ein kleiner Tipp von mir: Falls Ihnen das Nichtstun schwer fällt, habe ich hier einen meiner Artikel zum gepflegten Nichtstun verlinkt.

Ich wünsche Ihnen schöne Spätsommerzeit und lassen Sie es sich gut gehen!

Alles Liebe und Gute, Ihre Claudia Bäumer

Advertisements

5 Entspannungstipps für Überall & Zwischendurch

entspannung - lebensduft, hypnose & coaching praxis claudia bäumer

 

Rumgehetze. Termindruck. Dauerstress. Das hält doch niemand aus!

Pünktlich zur Vorweihnachtszeit, die für manche alles andere als besinnlich ist,
gebe ich Ihnen meine fünf besten Entspannungsübungen für zwischendurch.
In meinem Beitrag Stress lass nach – Besinnliche Adventszeit zeige ich Ihnen
verschiedene Möglichkeiten, wie Sie die Adventszeit stressfrei genießen können.

In diesem Beitrag geht es nun darum, wie Sie sich – übrigens nicht nur in der
Vorweihnachtszeit – zwischendurch schnell Entspannung schaffen können.
Die Übungen können Sie überall durchführen. Viel Spaß beim Entspannen!

 1. Der Löwe ist los!

Die Übung dauert nur 3 Minuten. Ob Sie dabei sitzen oder liegen ist egal.
Ich persönlich führe die Übung lieber sitzend auf einem Stuhl durch. Schließen Sie die Augen. Spannen Sie die Muskeln Ihrer Hände und Arme an. Ballen Sie Ihre
Fäuste mit ganzer Kraft und denken Sie dabei: „Alle Kraft in die Arme!“.
Anspannung halten.
Heben Sie nun die Beine etwas an und spannen Sie alle Beinmuskeln fest an.
Anspannung halten und dabei denken: „Alle Kraft in die Beine!“. Reißen Sie die
Augen weit auf, machen Sie eine Fratze und strecken die Zunge weit raus. Und wenn Sie sich trauen und Ihre Umgebungssituation es zulässt, brüllen Sie auch noch ganz laut. Wenn nicht, stellen Sie es sich vor. Dabei immer schön die Spannung halten! Halten, halten, halten –bis fünf zählen und – LOSLASSEN. Sofort alle Muskeln völlig entspannen. Tief atmen, dann den Atem fließen lassen.

Haben Sie bei der Vorstellung davon, wie blöd das aussehen könnte, gelacht?
So soll es sein! Tun Sie es unbedingt auch, wenn Sie „Der Löwe ist los!“ üben.
Denn Lachen entspannt und steigert die Stimmung. Vermutlich ist es in den
meisten Fällen besser, diese Übung allein zu machen ;-). Sie können diese Übung aber auch zusammen mit einer vertrauten Person oder Ihren Kindern ausprobieren. Das ist es das reinste Vergnügen.

2. Reinigendes Atmen

Diese Reinigungsübung habe ich bereits in dem Beitrag 5 Anti-Ätzgefühl-Tipps
vorgestellt. Sie können die Übung im Stehen oder im Sitzen ausführen und so geht`s:
Atmen Sie bewusst, tief in den Bauch hinein und atmen Sie bewusst wieder aus. Stellen Sie sich vor, dass Sie den ganzen aufgeladenen Kram beim Ausatmen wie ein Drachen verbrennen und rausblasen. Ob Sie lieber durch die Nase oder den Mund ausatmen, bleibt Ihrer persönlichen Vorliebe bzw. Ihrem inneren
“Verschmutzungsgrad” überlassen.
Wenn Sie die reinigende Atmung ca. 10 Mal wiederholen, gelangen Sie innerlich wieder zu mehr Gelassenheit und die emotionalen Stimmungsvermieser lösen sich sprichwörtlich in Luft auf. Sollte Ihnen schwindelig werden, machen Sie eine Pause. Diese Reinigungsübung können Sie so oft wiederholen, wie nötig.

3. Stark wie ein Baum

Setzen Sie sich so auf einen Stuhl, dass beide Füße mit den Fußsohlen entspannt und vollständig auf dem Boden stehen. Schließen Sie die Augen und atmen Sie
ruhig ein und aus. Denken Sie dann an einen großen, kräftigen Baum. Wenn Sie ein klares Bild haben, stellen Sie sich vor, Sie wären dieser Baum. Konzentrieren Sie sich nun auf Ihre Füße und stellen Sie sich vor, wie aus den Füßen dicke, starke Wurzeln tief in die Erde hinein wachsen, sich fest verankern und Kraft und Ruhe in sich
aufnehmen. Malen Sie sich aus, dass Sie ein prachtvoller, stabiler Baum sind, den nichts umwerfen und aus der Ruhe bringen kann. Verbleiben Sie solange in dieser Vorstellung, bis Sie sich gelassen und gekräftigt fühlen. Recken und strecken Sie sich anschließend und gehen Sie mit dem verwurzelt-ruhigen Gefühl zurück an Ihr Tagwerk.

Lebensduft.net - Hypnose & Coaching Praxis Claudia Bäumer
Diese Übung ist auch eine sehr gute Technik um sich selbst erden und eine energetische Verbindung zur Erde herzustellen, wie sie beispielsweise im Reiki praktiziert wird.

 

  4. Punktsehen

Der Sinn dieser Schnellentspannungstechnik ist es,  dass Sie versuchen,
Ihre Gedanken und Gefühle ruhigzustellen. Setzen oder legen Sie sich dafür
bequem hin. Richten Sie Ihren Blick auf einen beliebigen Punkt in Ihrer Nähe,
etwas, das sich nicht bewegt. Konzentrieren Sie sich ganz auf diesen Punkt.
Bündeln Sie die Fülle Ihrer Gedanken in diesem, einen Punkt.  Lassen Sie alles, was Sie beschäftigt in diesen Punkt fließen. Das tun Sie solange, bis Sie merken, dass Sie sich fokussieren und gelöster werden. Dann schließen Sie die Augen und richten
Ihre Aufmerksamkeit auf Ihren Atem. Lassen Sie ihn ganz ruhig fließen.
Verharren Sie solange in dem wohligen Gefühl der „konzentrierten Ruhe“, bis Sie sich entspannt genug zum Weitermachen fühlen. Dann recken und strecken Sie sich und gehen frisch ans Werk.

5. Palmieren

Palmieren kommt aus dem Augentraining und ist eine Selbsthilfemethode, um die Sehkraft zu verbessern. In dieser Übung wirkt Palmieren wohltuend bei gestressten Augen und Kopfweh. Wer also oft vorm Computer sitzt oder über einen langen
Zeitraum konzentriert auf etwas schauen musste, wird  Gefallen an dieser
Entspannungstechnik finden. Und so funktioniert Palmieren:
Lehnen Sie sich bequem zurück. Reiben Sie beide Handinnenflächen schnell
aneinander, so dass sie warm werden. Legen Sie dann die leicht gewölbten
Handinnenseiten über Ihre geschlossenen Lider. Keinen Druck ausüben, einfach auflegen. Verweilen Sie so für 1 – 5 Minuten. Das entspannt nicht nur Ihre Augen, sondern auch Ihren Geist.

Besser: Fundierte Entspannungstechnik lernen!

Noch viel wirksamer und vor allem präventiv stärkend sind fundierte Entspannungsmethoden wie Yoga, Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung oder die Selbsthypnose. Dadurch entwickeln Sie innere Ruhe und Stärke,
sind weniger schnell aus dem Häuschen zu bringen und können bewusst Stress
vorbeugen.

Wenn nötig, beispielsweise in akuten Angst-, Stress- oder Konfliktsituationen,
können Sie in minutenschnelle tief und nachhaltig entspannen. Sie sind danach wieder topfit und voller Tatendrang.

Besonders empfehlen kann ich hier die Selbsthypnose. Aus eigener Erfahrung, durch positive Rückmeldungen von Selbsthypnose Seminarteilnehmern und von Coaching-Klienten weiß ich, dass diese Methode, einmal erlernt und verinnerlicht, ein Schatz ist, von dem Sie Ihr ganzes Leben profitieren werden. Selbsthypnose ist ein natürlicher Weg zur Selbsthilfe und kann leicht erlernt werden, ohne irgendwelche Voraussetzungen  oder Vorkenntnisse.

Und das Beste ist: Selbsthypnose  ist nicht nur eine nur eine Entspannungstechnik, sondern zudem eine hochwirksame praktische Lebenshilfe, die in einer Vielzahl von Lebensbereichen erwünschte Veränderungen herbeiführen kann,
beispielsweise zur Unterstützung zum Erreichen seiner Wünsche und Ziele.

Mein Rat an Sie:

Wenn Sie die Selbsthypnose erlernen möchten, wägen Sie gut ab, ob Sie sich die Selbsthypnose auf eigene Faust beibringen. Mein persönlicher Rat:
Erlernen Sie die Selbsthypnose unter fachlicher Anleitung eines/einer
kompetenten Hypnotiseurs/Hypnotiseurin!

Und Sie?

Haben Sie eigene, kleine Übungen mit denen Sie schnell Entspannung finden?
Ich freue mich, wenn Sie Ihre Entspannungsübungen mit mir teilen!

Ich wünsche Ihnen eine entspannte Zeit!
Herzlichst, Ihre Claudia Bäumer

Muße-Tag

muße - lebensduft, hypnose & coaching praxis claudia bäumer

Gestern war wieder so ein Tag: Sonntag (Hurra, der einzigste Tag in der Woche, an dem ich keinerlei „Verpflichtungen“ habe), es regnete und stürmte unaufhörlich.
Rausgehen und die Natur genießen war aufgrund der Wetterverhältnisse nicht möglich. Ich setze mich auf mein Sofa schaue aus dem Fenster.
Das klingelnde Telefon reißt mich aus….

Ja, woraus denn? Aus nichts! Ich habe einfach „Löcher in die Luft“ geguckt, ohne
Gedanken, ohne Bewertung. Ich war also, wie wir Hypnotherapeuten es nennen, in einer Art Wohlfühl-Trance. Dies übrigens sind Menschen mehrmals am Tag, ohne das sie es überhaupt wahrnehmen.

Ich war so angenehm entspannt mit „nichts tun“, dass ich auf meine Muße-Tag-Liste um einen Punkt erweitert habe: Löcher in die Luft gucken. Dabei fällt mir ein
Gespräch mit einer Klientin neulich ein. Ihr fiel das nichts tun schwer. Bei schönem Wetter, so sagt sie, geht sie mit ihrem Hund spazieren oder gärtnert ein wenig.
Aber bei typischen Mistwetter, fiele ihr einfach nichts ein, um zu entspannen und Kraft zu schöpfen. Sie würde manchmal so lange überlegen, was sie „nichts tun“ könnte, dass es anschließend zu spät wäre „um etwas zu tun“ oder sie keine Lust mehr dazu hätte. Wenn Sie einfach mal nichts tun würde, meldete sich auch
sogleich ihr schlechtes Gewissen.

Ich riet ihr dazu, mal eine Liste für Schlechtwetter-Tage anzufertigen und
aufzuschreiben, was ihr Entspannung gibt und woran sie Freude hat. So braucht sie beim nächsten Mistwettertag nicht lange zu überlegen, sondern hat sofort ein paar Ideen zur Hand. Sie fand die Idee super und ihr fielen auch spontan müßige
Tätigkeiten ein die ihr Spaß machen.

Was ist Müßiggang?

Die einen sagen faul sein pur. Die anderen sehen Müßiggang als Gegenteil von
arbeiten. Im Internet finde ich folgende Definition: zu viele freie Zeit haben und nichts tun.

So definiere ich persönlich Müßiggang: Es kann einfaches Nichtstun sein.
Oder auch das freie Ausleben von dem, was Freude bereitet. Ganz nach eigenem
Belieben, ohne Zeit- und Leistungsdruck.

Klingt gut. Doch warum fällt uns Müßiggang so schwer?

In unserer leistungsorientierten Gesellschaft, wird Müßiggang nicht akzeptiert oder gefördert, sondern eher schlecht angesehen. „Zeit ist Geld“ lautet noch immer die schallende Parole, die wir verinnerlicht haben. Wir, die gehetzten Menschen, die selbst nach langen Arbeitstagen nicht zur Ruhe kommen, sondern zu
Veranstaltungen rennen, danach noch Freunde besuchen und anschließend
womöglich zum Mitternachtsschwimmen hetzen.
Ich will keineswegs Aktivitäten im wohl verdienten Feierabend schlecht reden.
Vereinsleben, Freunde treffen und außergewöhnliche Dinge tun – Auch das kann sehr entspannend sein, neue Energie schenken und den eigenen Horizont
erweitern.
Doch Dauerhetzerei ist zu einer Sportart vieler Menschen geworden. Wer durch
permanente Verpflichtungen keinen vollen Terminkalender hat, wird in unserer Leistungsgesellschaft oft als faul oder als träge angesehen. Bereits Kinder im
Kindergarten- und Schulalter, glänzen mit einer Menge Termine, neben den
schulischen Verpflichtungen. Wo bleibt da die Zeit für Müßiggang?

Auch ich bin beruflich stark angespannt und habe einen vollen Terminkalender. Und ich genieße das. Meistens jedenfalls. Artet es jedoch in Rumhetzerei aus, ziehe ich mittlerweile ziemlich konsequent die Bremse an und nehme mir meine
„Eigenzeit“. Zeit, in der ich Dinge tue die mir Spaß machen, mir neue Energie und Kraft schenken und in der ich meinen Terminkalender knallhart links liegen lasse.

Meine Muße-Tag-Liste hat übrigens schon vor ein paar Wochen, einen weiteren Punkt hinzu bekommen. Diesen möchte ich Ihnen nicht vorenthalten: Line Dance.
Durch Zufall wurde ich mit Line Dance konfrontiert. Ich weiß, es gibt keine Zufälle im Leben und deshalb ist diese Begegnung und sein Resultat, auch eher
schicksalhaft im positiven Sinn für mich. Denn ich liebe Tanzen, besonders wenn
eine Gruppe von Menschen bestimmte Tänze gemeinsam tanzt. Wie beispielsweise beim Line Dance.
Ich hatte also eine positiv schicksalhafte Begegnung, die Line Dance aus meinem Unterbewusstsein ins Bewusstsein holte. Denn unterschwellig in meinem
Unterbewusstsein, tanzte Line Dance schon länger in meinen Gedanken herum,
um dieses schöne Wortspiel zu benutzen.

Bereits ein paar Jahre zuvor hatte ich mich in einer Line Dance Gruppe zu einem
Anfängerkurs angemeldet, konnte jedoch den Kurs leider nicht beenden.
Seinerseits stand die Arbeit für mich noch an allererster Stelle, so dass es zu den
Übungsabenden regelmäßig zu einem Crash mit meinem Terminkalender kam.
Die Entscheidung, Line Dance nicht zu lernen und mich der Line Dance Gruppe
anzuschließen, fand ich die Jahre danach immer sehr schade. Ich bereute es sogar ein wenig. Denn ich kam im Laufe der Zeit zu der Erkenntnis, dass Zeit eben nicht Geld ist und habe mein persönliches Wohlbefinden an oberste Stelle hochgehoben. Mich zu informieren, ob und wann wieder ein Line Dance Anfängerkurs angeboten wird, schob ich ständig vor mir her. Bis zu dem Tag, an dem ich die nette Dame
kennenlernte die vor Lebensfreude nur so sprühte, die mir aus vollem Herzen
vorschwärmte wie toll Line Dance ist und wie es ihr Leben bereichert. Sie selbst tanzt nämlich schon seit Jahren in einer Line Dance Gruppe und es scheint ihr
offensichtlich sehr gut zu tun. Ich fackelte gar nicht mehr lange, sondern meldete mich sofort zu einem Anfängerkurs an, der glücklicher Weise, gerade begonnen
hatte.

Ich will (noch) nicht sagen, dass ich nun in einer Line Dance Gruppe aktiv tanze.
Denn immerhin bin ich noch blutige Anfängerin und lerne wörtlich Schritt für Schritt die Tänze, welche zu Country Musik getanzt werden. Doch ich habe nun eine weitere, für mich persönlich sehr wertvolle Müßiggängerei und das sogar in der Line Dance Gruppe, in der ich mich schon vor ein paar Jahren so wohl gefühlt habe.

Müßiggang ist unnütz? – Von wegen!

Oft wird das Vorurteil vertreten, dass Müßiggang unnütz ist und vergeudete Zeit sei. Das stimmt nicht. Schon längst hat die Neurobiologie die positiven
„Nebenwirkungen“ der Müßiggängerei nachgewiesen, was der Mensch im Grunde genommen schon seit Jahrtausenden weiß. Nämlich das Müßiggang…:

  • … inspiriert. Kreativität braucht Zeit. Auf Knopfdruck gibt es sie nicht.
  • … die Seele nährt und die Kraftbatterien auflädt.
  • …. regeneriert und die Gesundheit stärkt.
  • … eine sehr gute Burn-out-Prophylaxe ist.
  • … Spaß und Erfüllung bringt.
  • … zur Selbstwahrnehmung verhilft.
  • … Beziehungen fördert.

Um nur ein paar positive Nebeneffekte des Müßiggangs zu nennen. Wenn man es schafft, den inneren Leistungsdruck-Diktator ruhig zu stellen – besser noch umzustimmen – kann Müßiggang zu einem sehr gelungenen und als sinnvoll
empfundenen Leben beitragen.

Meine Muße-Tag-Liste

Hier habe ich mal meine persönlichen Mußetätigkeiten aufgelistet:

  1. Waldspaziergänge
  2. Musik hören
  3. Mein Lieblingsspiel spielen
  4. Die Wohnung dekorieren, evtl. auch umräumen
  5. Meditieren
  6. Ein Bad nehmen mit Kerzenlicht, dabei Musik hören
  7. Mit meinem Mann rumlungern und über das Leben philosophieren
  8. Urlaub planen
  9. Im Straßencafé sitzen und Leute beobachten
  10. Schlafen
  11. Spannende Fernsehsendungen schauen
  12. Wilde Ideen aussspinnen
  13. In die Sauna gehen
  14. Massieren / verwöhnen lassen
  15. Freunde treffen
  16. Schöne Ausflüge machen
  17. Lesen, lesen, lesen: Romane, Fachbücher, Magazine…
  18. Auf unserem Sofa rumlümmeln
  19. Line Dance
  20. Löcher in die Luft gucken

Die Punkte 17, 18 und 20 haben übrigens gestern meine Kraftbatterien wieder
aufgeladen ;-).

Und Sie?

Was sind Ihre Mußetätigkeiten oder -untätigkeiten, bei denen Sie entspannen
können und neue Energie schöpfen? Wobei geht Ihnen das Herz auf? Was nährt
Ihre Seele?

Nehmen Sie sich doch einfach mal die Zeit, und schreiben Sie all das auf, was Ihnen gut tut und Ihnen Spaß macht. Und dann bauen Sie diese Dinge öfters in Ihren
Alltag ein.

Keine Zeit? Mag sein, dass es Ihnen so erscheint und sicherlich haben Sie auch viel um die Ohren. Doch wenn das ein Dauerzustand ist, dann sollten Sie sich mal
fragen, ob Sie das Leben führen, welches Sie führen wollen. Denn letztendlich
entscheidet jeder Mensch selbst, womit er seine Zeit verbringt. Und nur er selbst, kann es gegebenenfalls ändern!

Falls es Ihnen schwer fällt zu entspannen, ist dieser Beitrag vielleicht hilfreich für Sie, um in kurzer Zeit Entspannung zu finden:
5 Entspannungstipps für überall & zwischendurch

Ich wünsche Ihnen einen erholsamen Müßiggang 🙂

Alles Liebe, Ihre Claudia Bäumer

Stress lass nach – Besinnliche Adventszeit

Lebensduft.net - Hypnose & Coaching Praxis Claudia Bäumer
Stress in der besinnlichen Adventszeit, lässt sich umgehen!

Ein Blick auf den Kalender verrät mir, das bereits in drei Wochen die Adventszeit beginnt. Ich wünsche mir eine besinnliche Adventszeit, die mich entspannt auf Weihnachten einstimmt. Sie auch? Zugegeben, dass ist gar nicht so einfach.
Jedes Jahr nimmt man sich vor, dass die Adventszeit diesmal weniger stressig wird. Man will die Weihnachtsgeschenke nicht auf den letzten Drücker kaufen, auf altbewährte Plätzchenrezepte zurückgreifen statt ausgefeilte Kreationen backen und der Weihnachtsbaum erstrahlt auch ohne vorherigen Hausputz in seinem schönen Glanz.
Damit Sie in diesem Jahr wirklich eine angenehm stressfreie Adventszeit genießen können, schauen Sie mal genau hin, was Sie vermeiden, sein lassen und ablehnen können.

1. Vermeiden

Jedes Jahr in der Zeit vor Weihnachten erzählen mir Menschen, wie stressig
ihre Einkäufe waren, weil die Geschäfte überfüllt sind. In der Adventszeit wird bekanntlich am meisten konsumiert. Es gibt Zeiten, in denen die Innenstädte überrannt werden und Zeiten, in denen es etwas ruhiger zugeht.
Auch Weihnachtsmärkte sind magische Anziehungsorte und der Besuch auf dem Weihnachtsmarkt wird oft mit einem Einkauf verbunden und andersherum.
Ich kann übervoll nicht leiden. Einkaufen und Weihnachtsmarktbesuch zu den
beliebten Stoßzeiten, steht für mich dieses Jahr auf meiner Unbedingt-Vermeiden-Liste.

Tipp:
  • Was nervt Sie?
  • Was davon können Sie vermeiden?

2. Sein lassen

Der baldige Jahresausklang löst bei mir Gedanken aus, was ich unbedingt dieses Jahr noch tun wollte, sollte oder müsste. Ich habe radikal aussortiert oder vertagt. Dieses Jahr mache ich nur noch das, was unbedingt erledigt werden muss.

Tipp:
  • Was steht noch alles auf Ihrer Do-to-Liste?
  • Was davon können Sie sein lassen?
  • Was davon vertagen?

3. Ablehnen

Wollen wir… – Einladung zu… – Können wir noch schnell… – Leider nein!
Die meisten von uns kennen das: In der Vorweihnachtszeit melden sich geballt
Bekannte, Freunde, Kollegen, Kunden und Verwandte mit Einladungen,
dringenden Anfragen oder dem Bedürfnis nach Planungs- und Abschluss-
gesprächen. Alles ist beim besten Willen nicht schaffbar. Also sage ich
„Leider nein“ oder begrenze entsprechend.

Tipp:
  • Was können Sie ablehnen?
  • Was können Sie eingrenzen?

Wenn Ihnen das Nein-Sagen schwer fällt, dann denken Sie daran, dass auch Sie dieses Jahr eine besinnliche Vorweihnachtszeit – sprich Adventszeit –
genießen möchten.
Vielleicht gehen Sie mit Ihrer Nein-Haltung auch als gutes Beispiel voran und werden dafür von anderen (insgeheim) beneidet!

Und Sie?

Fängt bei Ihnen mit der Adventszeit der Stress so richtig an, oder haben Sie
Ihre eigenen Anti-Stress-Strategien für die Vorweihnachtszeit entwickelt?

Wenn Sie noch den ein oder anderen Tipp benötigen, wie Sie effektiv Grenzen setzen können, wie Sie Ihr schlechtes Gewissen loswerden und mit welchen kleinen Entspannungsübungen Sie schnell wieder in Ihre innere Mitte
gelangen, dann sind diese Beiträge vielleicht interessant für Sie:

Ich freue mich über Ihr Feedback und wünsche Ihnen eine stressfreie und
ungetrübte Vorfreude auf Weihnachten.

Alles Liebe, Ihre Claudia Bäumer

Selbsthypnose – Entspannung und Selbsthilfe

 Selbsthypnose ist der Zugang zum Unterbewusstsein und somit ein
sanfter Weg der natürlichen Selbsthilfe.

Der sanfte Weg zu natürlicher Selbsthilfe

Hypnose und Selbsthypnose haben nichts mit Magie zu tun. Diesen Ruf erlangte Hypnose durch die sogenannte Show-Hypnose, bei welchen oft auf Bühnen dieses Klischee untermauert wird um den Showeffekt zu verstärken.
Hypnose und Selbsthypnose ist eine Form der Tiefenentspannung, in welcher eine Kommunikation mit dem Unterbewusstsein möglich wird.

Selbsthypnose ist erlernbar

Selbsthypnose zu erlernen ist war nicht schwer, jedoch sollte dies unter fach-
licher Anleitung
erfolgen. Sich selbst auf eigene Faust anhand einem entsprechenden Anleitungsbuch oder CD die Selbsthypnose beizubringen, stehe ich aufgrund der Erfahrungen in meiner Hypnose-Praxis, kritisch gegenüber.

Oft bringt das Selbstbeigebrachte nicht den erwünschten Erfolg und es
kommen Zweifel auf. Zweifel, ob die Selbsthypnose richtig ausgeführt wurde, sich folglich die Person wirklich in einer Trance befunden hat oder sich eine vermeintlich falsch ausgeführte Selbsthypnose negativ auswirken könnte.
Diese Ängste und Fragen zur Technik der Selbsthypnose lassen sich umgehen, wenn die Selbsthypnose fachlich gelernt wurde.

Um Selbsthypnose zu erlernen und zu nutzen, benötigen Sie keine besonderen
Voraussetzungen oder Vorkenntnisse. Auch die Räumlichkeit ist nicht von all zu großer Bedeutung.
Sie benötigen lediglich die angeborene Fähigkeit, sich entspannen zu können.
Damit sind Sie bereis in der Lage, sich immer wieder mit Selbsthypnose in eine wohltuende Trance zu bringen. Auch gibt es bei einer gewissenhaft durchgeführten Selbsthypnose keine ungewollten Nebenwirkungen und kann sicher durchgeführt werden.

Was ist Selbsthypnose?

Anders als bei der Fremdhypnose, ist bei der Selbsthypnose kein Hypnotiseur
beteiligt. Sie selbst übernehmen bei der Selbsthypnose die Rolle des Hypno-
tiseurs und nehmen dadurch Einfluss auf Ihr Unterbewusstsein.
Im Prinzip stellt jede Fremdhypnose eine Selbsthypnose dar. Der Hypnotiseur spricht Suggestionen, welche die hypnotische Trance einleiten. Ob die gesprochenen Suggestionen jedoch angenommen werden – sprich der Zustand der hypnotischen Trance überhaupt eintritt – unterliegt letztendlich dem eigenen Willen.

Selbsthypnose ist also ein Weg, sich selbst in Trance bringen zu können, um in einen anderen Bewusstseinszustand kommen – in Trance. Man befindet sich in einem Zustand von „es geschieht, ich muss gar nichts machen“, der mit
tiefer Entspannung einhergeht.
Anders als bei einer Fremdhypnose, wird bei einer Selbsthypnose nur eine leichte bis mittlere Trance erreicht, damit man sich selbst noch leiten kann.
Für den „Eigengebrauch“ reicht dies jedoch schon aus, um eine wirkungsvolle Trance zu erreichen. Dies geschieht durch Suggestionen.
Suggestionen sind Formulierungen oder Leitsätze, um einen Menschen zu
beeinflussen, mit dem Ziel eine bestimmte Veränderung oder Wirkung zu
erzielen. Suggestionen welche man sich selbst gibt, werden auch Auto-
suggestion oder Selbstsuggestion genannt.

Bekannte Formen der Selbsthypnose

Selbsthypnose hat viele Facetten. Zum Beispiel ist jede Meditation eine Form der Selbsthypnose, bei welcher die Aufmerksamkeit häufig auf das Atmen oder auf einen Gedanken fokussiert wird. Auch das Autogene Training ist eine Form der Selbsthypnose. Während beim Autogenen Training jedoch oft monatelange Übung erforderlich ist um einen entsprechend tiefen Entspannungszustand zu erreichen, erreicht man dies durch Selbsthypnose oft schon nach nur wenigen Tagen, manchmal reichen auch schon ein paar Stunden aus.

Die Selbsthypnose ist zwar keine direkte Heilmethode, jedoch unterstützt sie jeglichen Heilungsprozess, da ein ausgeglichener Geist und ein entspannter Körper das Immunsystem bei weitem besser mobilisieren können. Eine ausgeglichene Person ist außerdem weit weniger anfällig für Krankheiten.

Anwendungsmöglichkeiten der Selbsthypnose

Die Anwendungsmöglichkeiten der Selbsthilfe durch Selbsthypnose sind sehr
vielfältig. Als praktische Lebenshilfe ist die Selbsthypnose beinahe überall und von jedem Menschen einsetzbar.

Nachstehend folgen einige allgemeine Anwendungsmöglichkeiten, jedoch können die Möglichkeiten im Grunde genommen unbegrenzt erweitert
werden:

  • Tiefe Entspannung
  • Förderung des positiven Denkens und besserer Lebenseinstellungen
  • Selbstvertrauen gewinnen und Selbstwertgefühl steigern
  • Hilfe bei Gedächtnis- und Konzentrationsschwäche
  • Persönliche Ziele setzen und konsequent verwirklichen
  • Stressbewältigung
  • Leistungsfähigkeit und Motivation erhöhen
  • Aufgaben und Probleme des Alltags leichter und selbstsicherer bewältigen
  • Nervosität, Gereiztheit, Unruhe, innere Spannungen
  • Schlafstörungen
  • Unsicherheit, Schüchternheit, Hemmungen
  • Lampenfieber bei Reden, Vorstellungsgesprächen und öffentlichen
    Auftritten
  • Gewichtsabnahme und andauernde Gewichtskontrolle
  • Entwöhnung von Suchtmitteln wie Nikotin und Alkohol
  • Depressive Verstimmungen
  • Hilfe zur Bewältigung von Angstzuständen
  • Schmerzlinderung
  • Monatsbeschwerden und Wechseljahrebeschwerden
  • Stärkung des Immunsystems
  • Aktivieren der Selbstheilungskräfte
  • Sensibilisierung aller Sinne
  • Schnarchen (sofern kein medizinisches Problem vorliegt)
  • Ausfiltern von unangenehmen Geräuschen, wie z. B. Tinnitus

Selbsthypnose kann Ihnen dabei helfen, nachhaltig Probleme und
Beschwerden zu überwinden und in vielen Bereichen Ihres Lebens
positive Veränderungen zu erreichen.

Selbsthypnose zur Unterstützung einer Hypnose

Viele Menschen nutzen die Möglichkeiten der Hypnose, z.B. zur Stressbewältigung, bei Schlafstörungen oder zur Steigerung des Selbstbewusstseins.
Auch den Wunsch mit dem Rauchen aufzuhören oder an Gewicht zu
verlieren
, kann Hypnose nachhaltig unterstützen.
Dies geschieht durch die unerschöpfliche Kraft des Unterbewusstseins, indem fest verwurzelte Gedanken, hinderliche Glaubenssätze und Verhaltensmuster „ersetzt“ werden durch neue, positive Denk- und Verhaltensweisen.

Durch Selbsthypnose kann dieser Effekt ohne Hypnotiseur fortgesetzt und gefestigt werden. Sie lernen Techniken und Suggestionen, um selbst positive
Gefühle, Gedanken und Verhaltensweisen in Ihrem Unterbewusstsein zu
verankern. Mit Selbsthypnose verkürzen Sie die Behandlungsdauer und unterstützen Ihren Erfolg enorm.

Wer mit Selbsthypnose abnehmen oder Nichtraucher werden möchte, der besitzt mit Hilfe dieser Methoden die phantastische Möglichkeit, sein eigenes Unterbewusstsein zu steuern und wird auch in allen anderen Lebensbereichen positive Veränderungen herbeiführen zu können.

Wenn Sie die Selbsthypnose erlernen möchten, wägen Sie gut ab, ob Sie sich die Selbsthypnose auf eigene Faust beibringen. Mein persönlicher Rat:
Erlernen Sie die Selbsthypnose unter fachlicher Anleitung eines kompetenten Hypnotherapeuten!

Mein Angebot für Sie:

Fachliches Selbsthypnose Seminar – Zuhause das theoretische Wissen lernen,
in meiner Hypnose-Praxis üben und festigen.

Und Sie?

Kennen Sie Selbsthypnose und wenden sie an? In welchen Bereichen Ihres
Lebens wenden Sie Selbsthypnose an und was sind Ihre Erfahrungen?
Ich freue mich auf Ihre Meinung!

Alles Liebe, Ihre Claudia Bäumer